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«Dem Menschen sind in seiner Vorstellung keine Grenzen
 
gesetzt ausser denen, die er sich selbst setzt
 
Richard F. Estermann

Die Macht der Gewohnheit

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Kolumne "Kompass"

Portrait Richard EstermannEin altes Sprichwort lautet: Die Menschen sind fast alle gleich sie unterscheiden sich nur durch ihre Gewohnheiten. Stimmt das wirklich? Und wenn ja, wie entstehen diese eigentlich? Ganz einfach: Durch die Wiederholung für uns angenehmer Gedanken und Vorstellungen, die wir dann in die Tat umsetzen. Wir wissen ja, der Gedanke ist der Same der Tat. Gewohnheiten begleiten, prägen und bestimmen deshalb unser Leben zu einem grossen Teil. Es beginnt schon für viele Menschen am Morgen, wie wir unser Frühstück «zelebrieren», z.B. mit einer gemütlichen Tasse Kaffee und Gipfeli, beim Lesen der aktuellen Tageszeitung. Gewohnheiten begleiten uns den ganzen Tag, bei vielen Tätigkeiten im Beruf, in der Freizeit und im Sport. Selbst am Abend im Bett entwickeln wir unsere «Schlafgewohnheiten».

Gewohnheiten können zu einer gewaltigen Macht heranwachsen, und zwar im positiven wie im negativen Sinn. Deshalb ist es so schwer, uns von einer negativen Gewohnheit zu befreien. Nach einer erfolgreich überstandenen Krankheit nehmen wir uns jeweils vor, dies und jenes zu ändern: Weniger Rauchen, mehr Bewegung, Stress abbauen ... Aber wie sieht die Realität aus? Sobald es uns besser geht, sind wir wieder bei den alten Gewohnheiten angekommen.

Als Sportler fragt man sich: Habe ich Gewohnheiten, die mir beim Training oder im Wettkampf schaden oder hinderlich sind? Befreien wir uns von schlechten Gewohnheiten, indem wir unsere Gedanken und Vorstellungen entsprechend ändern und in eine für uns positive Richtung lenken!