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«Dem Menschen sind in seiner Vorstellung keine Grenzen
 
gesetzt ausser denen, die er sich selbst setzt
 
Richard F. Estermann

Was war vor dem Urknall?

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Portrait Richard Estermann

Betrachten wir einmal in einer klaren Sommernacht den Sternenhimmel. Friedlich blinken die bekannten und vertrauten Sternbilder zu uns herab: Grosser und kleiner Wagen, Cassiopeia, die Plejaden ...

Die Milchstrasse zieht sich als auffallend helles Band über den gesamten Horizont. Doch der Eindruck täuscht. Was sich über uns im Kosmos abspielt, ist ganz einfach unvorstellbar: Pulsare, Quasare, rote Riesen, schwarze Löcher... Wir werden hier mit Dimensionen, Distanzen und Geschwindigkeiten konfrontiert, die unser Vorstellungsvermögen bei weitem übersteigen. Nur ein Beispiel: Die «Andromeda- Galaxis» mit einem Durchmesser von 110'000 Lichtjahren, beinhaltet über eine Billion Sterne und ist mehr als 2,5 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Obwohl das Licht dieser Galaxie sich mit 300'000 Kilometer pro Sekunde fortbewegt braucht es über 2,5 Millionen Jahre, bis es endlich unsere Erde erreicht!

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Nochmals: Hypnose - Selbsthypnose

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Kein Thema hat bisher ein grösseres Echo ausgelöst, als die Kolumnen über Hypnose. Die Leser bekundeten mit positiven Reaktionen ihr Interesse. Das ist gut so, denn unzählige Personen nutzen bereits die Macht der Selbsthypnose für sich. Ich kenne persönlich eine ganze Reihe Sportler aber auch Führungskräfte, welche diese täglich erfolgreich anwenden. Doch man spricht nicht gerne darüber...

Der Schweizer Psychiater und Wissenschaftler Bertrand Piccard, umkreiste als erster Mensch die Erde in einem Ballon und später im Solarflugzeug. In mehreren Interviews beschrieb er, wie er bei seiner transatlantischen Ballon- Überfahrt mit Hilfe der Selbsthypnose den Schlaf-Wach-Rhythmus in den Griff bekam und sie ihm die Angst vor einer totalen Übermüdung nahm. Auch bei seiner Weltumrundung mit dem Solarflugzeug war sie ihm eine grosse Hilfe. Im Cockpit, ganz allein und auf sich selbst angewiesen, gelang es ihm damit, auch in schwierigen Situationen konzentriert zu bleiben, Stress erfolgreich zu bewältigen und Erholungsphasen bestmöglich zu nutzen. Wörtlich sagte Piccard: „In Hypnose kann man sich erholen, ohne zu schlafen!“

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Die Macht der Rituale

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Portrait Richard Estermann

Sie haben vielleicht anlässlich eines Tennis-Turniers Rafael Nadal beobachtet, wie er seine Flaschen ausrichtet, das Tenue zurechtzupft und sich dabei gefragt, was das wohl zu bedeuten habe.

Ein anderer Tennisspieler lässt den Ball vor dem Aufschlag x-mal vom Boden aufspringen und verlangt immer wieder den gleichen Ball, wenn er damit Erfolg hat. Aber auch ein Schrei am Start, das «Abklatschen» am Ende einer Partie, einen Kreis bilden, eine «Verschwörung» inszenieren usw. gehören in die Kategorie Rituale.

Jede gute Sportlerin und jeder gute Sportler hat eigene Rituale. Einige sind ausgeprägt, oft originell und gut sichtbar, andere nicht auf den ersten Blick erkennbar. Obwohl Rituale mit der betreffenden Sportart nichts zu tun haben, besitzen sie eine enorme Macht und haben eine ganz wichtige Funktion: Sie verstärken die Konzentration und geben dem Spieler Sicherheit. Sie wirken auch als Auslöser, um eine «mentale Automatik» einzuschalten, z.B. um die Ruhe zu bewahren und entspannt zu bleiben. In schwierigen Situationen, wenn das Spiel nicht nach Plan verläuft oder wir unter Druck stehen, sind Rituale besonders wichtig. Denn unter Druck neigen wir dazu, hastig oder überstürzt zu handeln. Die Vorbereitungen für den Aufschlag werden nicht mehr exakt ausgeführt und die Atmung wird oberflächlich. Hier helfen uns Rituale, wieder die notwendige Ruhe ins Spiel zu bringen und «uns wieder selbst zu finden».

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Das Wunder Meditation -Teil 4

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Sie haben Morgen eine wichtige, geschäftliche Besprechung, von der viel abhängt. Widmen Sie ihr am Vorabend eine Meditation! Entspannen Sie sich und lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf wichtige Punkte Ihrer Begegnung von Morgen. Stellen Sie sich gezielte Fragen und meditieren Sie über bestimmte Situationen, die auftreten können: „Was ist für mich Morgen besonders wichtig? Wie werde ich in dieser oder jener Situation argumentieren oder reagieren?“ Je besser Sie auf das Treffen vorbereitet sind, desto besser werden Sie die kommenden Situationen meistern. Sie treten bei der Besprechung zentriert, selbstsicher, innerlich ruhig und gelassen auf. Sie setzen sich bei allen Verhandlungen immer für ein ehrliches und faires Ergebnis ein. Damit schaffen Sie die besten Voraussetzungen für Ihre zukünftige Beziehung und können Ihrem Partner auch später jederzeit in die Augen sehen...

Beginnen wir den neuen Tag immer mit einer positiven Einstellung und betrachten wir kurz unsere aktuellen Aufgaben: „Was ist heute zu tun? Worauf muss ich besonders achten? “ Wir sehen in einer „meditativen Schau“ kommende Situationen und Menschen, mit denen wir es heute zu tun haben. Mit einer geeigneten Vorbereitung können wir dem Tag gelassen entgegen sehen und wir lassen uns von den Ereignissen nicht überrollen. Die Zeit rennt uns nicht mehr davon. Wir sind ganz bewusst in der Gegenwart,- im Hier und Jetzt!

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Das Wunder Meditation -Teil 3

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Portrait Richard Estermann

Der grosse indische Yogi Ramana Maharshi wurde einmal gefragt: «Welche Sitzhaltung ist für die Meditation am besten?» Seine Antwort: «Irgendeine. Für den Pfad der Erkenntnis ist die Haltung unwichtig!» Für die ersten Übungen ist aber eine bequeme Sitzhaltung zu empfehlen: Wir setzen uns ganz locker und entspannt auf einen Stuhl mit Rückenlehne, in aufrechter, gerader Haltung. Die Beine bilden dabei einen rechten Winkel und beide Füsse ruhen fest auf dem Boden. Wir sind «geerdet» und in der Gegenwart. Die Hände liegen locker auf den leicht geöffneten Knien: Die Handflächen sind nach oben gerichtet, Daumen und Zeigefinger berühren sich leicht. Unser Kopf ruht auf der geraden Wirbelsäule, Schultern und Nacken sind locker. Wir sind vollkommen gelöst, schliessen die Augen und achten auf unseren Atem, wie er kommt und geht. Wir lassen uns durch nichts ablenken! Nichts berührt uns, kein Geräusch dringt zu uns. Und wir lassen alles los... Ein wunderbares Gefühl von Ruhe und Gelassenheit, Frieden und Harmonie erfüllt uns. Wir rufen nun ein Thema oder eine Situation in unser Bewusstsein und lauschen nach innen.

Bei einer Meditation im Liegen, benötigen wir eine nicht zu weiche Unterlage. Wir ziehen die Schuhe aus, legen uns flach auf den Rücken und entspannen den ganzen Körper. Diese Haltung ist aber auf Dauer nicht zu empfehlen, denn es besteht immer die «Gefahr», einzuschlafen. Damit wird aber der eigentliche Sinn einer Meditation hinfällig...

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