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«Dem Menschen sind in seiner Vorstellung keine Grenzen
 
gesetzt ausser denen, die er sich selbst setzt
 
Richard F. Estermann

HIOB und die tägliche Realität!

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Portrait Richard Estermann

Jeder von uns kennt wohl den Sinn einer «Hiobsbotschaft» oder den Satz des biblischen Hiob: «Was ich befürchtet habe, ist zu mir gekommen!»

Der fromme Hiob verliert ohne eigenes Verschulden Hab und Gut, aber auch seine Familie. Sein Zorn richtet sich gegen Gott und er beklagt sich schwer bei ihm, über diese Ungerechtigkeit. Das Thema beschäftigte auch den grossen Schweizer Psychiater Prof. C.G. Jung und er hat mit seinem Werk «Antwort auf Hiob» darin eine Art «Gegendarstellung» veröffentlicht. Jung konnte nur schwer mit den Anschuldigungen von Hiob leben...

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Konzentration – Erfolg beginnt im Kopf!

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Portrait Richard Estermann

Wir benötigen sie jeden Tag, doch sie gilt als eines der grössten Probleme unserer heutigen Zeit. Ob in der Schule, im Beruf oder im Sport: Wir können uns nicht mehr richtig konzentrieren! Aber was heisst eigentlich Konzentration?

Konzentriert ist diejenige Person, welche sich über einen längeren Zeitraum auf eine Aufgabe, einen Gegenstand oder eine Tätigkeit fokussieren kann. Unser Ziel ist es deshalb, sich 100%ig einer Aufgabe oder Tätigkeit zu widmen, indem wir uns nicht ablenken lassen, bestimmte Reize und Störquellen ausblenden und unsere Aufmerksamkeit gezielt auf einen einzigen Punkt richten. Interesse und Neugier für eine bestimmte Sache, spielen dabei eine grosse Rolle. Dinge, die uns interessieren, persönlich betreffen oder emotional berühren, erleichtern die Konzentration.

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Wie funktioniert der Pawlow-Reflex?

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Portrait Richard Estermann

Wenn wir unsere Katze «Minusch» für etwas belohnen, erhält sie ein leckeres «Gutzi». Diese befinden sich in einem Schrank, dessen Schnappschlosstüre beim Öffnen ein ganz spezielles Geräusch verursacht.

Jedesmal wenn ich diese Türe öffne, ist die Katze in wenigen Augenblicken da, egal wo sie sich momentan im Haus befindet. Sie setzt sich neben mir, schaut mich sehnsuchtsvoll an, in Erwartung ihres verdienten «Gutzi». Aber woher weiss die Katze, dass sie bei diesem bestimmten Geräusch der Schranktüre, von mir eine Belohnung erhält?

Der Mensch ist mit einer ganzen Reihe von angeborenen Reflexen ausgestattet, wie dem Schluckreflex oder dem Pupillenreflex. Dank letzterem passt sich unser Auge automatisch der gegebenen Lichtintensität an und reguliert die Menge, welche auf unsere Netzhaut fallen soll, ähnlich der Blende beim Fotoapparat oder der Filmkamera.

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«Glücksfaktor» Sport

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Portrait Richard Estermann

Viele Menschen sind ihr ganzes Leben lang auf der Suche nach Liebe und Glück. Beides kann man bekanntlich nicht kaufen, denn sie sind nicht materieller Natur.

Wichtig ist für das eigene Glück, seine Stärken und Talente zu erkennen, sich ein Ziel setzen und das Geschehen in die eigene Hand nehmen. Dem Leben einen Sinn geben und erkennen, dass es noch etwas Grösseres gibt als wir selbst. Doch das ist ein anderes Thema...

Glück kann man nicht erzwingen. Es ist etwas, das einfach geschieht,- nämlich in unserem Gehirn. Es kann uns mit Glücksgefühlen belohnen, aber auch mit Unglücklichsein bestrafen. Verantwortlich für das Glücksgefühl sind chemische Botenstoffe, auch «Glückshormone» genannt, die im Gehirn freigesetzt werden. In erster Linie sind das Dopamin und Serotonin. Sie sind unsere Glücksboten! Sie schlagen zwischen den Nervenzellen chemische Brücken, bringen uns Wohlbefinden, Zufriedenheit und Glück. In einem Glücksgefühl, können wir die ganze Welt umarmen. Wir sind voll Zuversicht und Optimismus und haben das positive Gefühl: Alles ist gut – alles wird gut!

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Alphawellen - Betawellen

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Der heutige Mensch ist vielfach in einem dauernden Zustand der Spannung. Aufregungen, Ängste, Konflikte und Stress, lassen ihn nicht mehr ent-spannen.

Unser Nervensystem ist in einer «Dauer-Alarmbereitschaft». Wir sind aufgezogen wie eine Feder und kommen nie zur Ruhe. Auch der Schlaf bringt oft nicht mehr den notwendigen Ausgleich. Dieser Zustand steigert sich über Wochen und Monate. Auch in der Freizeit sind wir fast immer präsent und «auf Draht», denn wir wollen ja nichts verpassen! Facebook und Handy lassen grüssen! Die Folgen dieses Dauerzustandes können dramatisch sein: Psychosomatische Störungen aller Art, Bluthochdruck etc.,- im schlimmsten Fall ein Herzinfarkt.

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