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«Dem Menschen sind in seiner Vorstellung keine Grenzen
 
gesetzt ausser denen, die er sich selbst setzt
 
Richard F. Estermann

«Glücksfaktor» Sport

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Portrait Richard Estermann

Viele Menschen sind ihr ganzes Leben lang auf der Suche nach Liebe und Glück. Beides kann man bekanntlich nicht kaufen, denn sie sind nicht materieller Natur.

Wichtig ist für das eigene Glück, seine Stärken und Talente zu erkennen, sich ein Ziel setzen und das Geschehen in die eigene Hand nehmen. Dem Leben einen Sinn geben und erkennen, dass es noch etwas Grösseres gibt als wir selbst. Doch das ist ein anderes Thema...

Glück kann man nicht erzwingen. Es ist etwas, das einfach geschieht,- nämlich in unserem Gehirn. Es kann uns mit Glücksgefühlen belohnen, aber auch mit Unglücklichsein bestrafen. Verantwortlich für das Glücksgefühl sind chemische Botenstoffe, auch «Glückshormone» genannt, die im Gehirn freigesetzt werden. In erster Linie sind das Dopamin und Serotonin. Sie sind unsere Glücksboten! Sie schlagen zwischen den Nervenzellen chemische Brücken, bringen uns Wohlbefinden, Zufriedenheit und Glück. In einem Glücksgefühl, können wir die ganze Welt umarmen. Wir sind voll Zuversicht und Optimismus und haben das positive Gefühl: Alles ist gut – alles wird gut!

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Alphawellen - Betawellen

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Portrait Richard Estermann

Der heutige Mensch ist vielfach in einem dauernden Zustand der Spannung. Aufregungen, Ängste, Konflikte und Stress, lassen ihn nicht mehr ent-spannen.

Unser Nervensystem ist in einer «Dauer-Alarmbereitschaft». Wir sind aufgezogen wie eine Feder und kommen nie zur Ruhe. Auch der Schlaf bringt oft nicht mehr den notwendigen Ausgleich. Dieser Zustand steigert sich über Wochen und Monate. Auch in der Freizeit sind wir fast immer präsent und «auf Draht», denn wir wollen ja nichts verpassen! Facebook und Handy lassen grüssen! Die Folgen dieses Dauerzustandes können dramatisch sein: Psychosomatische Störungen aller Art, Bluthochdruck etc.,- im schlimmsten Fall ein Herzinfarkt.

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Bringt die Zahl 13 tatsächlich Unglück?

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Portrait Richard Estermann

Als ich in den 70er- Jahren erstmals in Fernost unterwegs war und dabei auch die Philippinen besuchte, staunte ich nicht schlecht: Bereits im Flugzeug fehlte der 13. Sitz und in keinem Hotel fand ich einen 13. Stock! Auch ein Zimmer mit der Nummer 13 suchte ich vergebens!

In vielen Ländern der Welt – aber längst nicht in allen - gilt die 13 als Unglückszahl. Bei uns in Europa vermeiden viele öffentliche Institutionen alles, was mit der Zahl 13 zu tun hat. Oft gibt es sogar an Bahnhöfen kein 13. Gleis...

Die Tatsache, dass die 13 bei uns als Unglückszahl gilt, hat vermutlich religiöse Gründe. Sie gehen weit zurück und sind auch umstritten, weshalb wir uns hier nicht näher damit befassen. Besonders gefürchtet ist in unseren Regionen Freitag der 13. Aber ist die 13 wirklich eine «Unglückszahl?» Oder handelt es sich einfach um einen weit verbreiteten Aberglauben?

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Penaltyschiessen: Reine «Nervensache!»

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Bestimmte Themen sind bei den Lesern meiner Kolumnen ein Dauerthema. Dazu gehört das Penaltyschiessen im Fussball. Warum ist das so? Penaltyschiessen ist für die Spielerin oder den Spieler eine Extremsituation. Sie stehen unter enormem Druck, sollen aber trotzdem ihre «normale» Leistung erbringen...

Das ist in der Praxis für viele Sportler nicht einfach. Die eigene Erwartungshaltung, diejenige der Fans, des Trainers, das gespannte Publikum im Stadion, die TV- Zuschauer, die Angehörigen und das persönliche Umfeld, können beim Sportler einen gewaltigen, psychischen Druck erzeugen. Denn er vertritt sozusagen deren Erwartungen! Dazu kommt die persönliche Bewertung, welche der Sportler einem Ereignis zumisst. Die Folgen sind oft eine allgemeine Nervosität, Versagensängste, Befürchtungen, Zweifel, Unsicherheiten und körperliche Verkrampfungen. Die Lockerheit und die Kontrolle über die Muskelspannung, also die Balance Spannung-Entspannung, geht dabei verloren.

Durch diese aussergewöhnliche Situation wird die Motorik empfindlich gestört und es schleichen sich beim Sportler ungewohnte Fehler ein in Genauigkeit und Präzision. Die Koordination der Muskeln wird gestört. Fehlpässe häufen sich. So kann es auch passieren, dass ein erfahrener Fussball- Stürmer zu seinem eigenen Entsetzen den Ball am Tor vorbeischiesst oder der Tennisspieler beim Aufschlag seinen berühmten Doppelfehler produziert... Doch darüber sprechen Athleten nicht gerne nach dem Motto: Wir alle sind nervenstark,- niemand will ein Versager sein!

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Die geheimnisvolle Möbiusschleife

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Schon in der Jugendzeit faszinierte mich die Möbiusschleife, dieses unglaubliche Phänomen mit dem verblüffenden Ergebnis. Auch in meinen unzähligen Kursen und Workshops praktizierten wir das erstaunliche Experiment immer wieder. Die Durchführung ist mehr als simpel: Man nehme einen Papierstreifen von ungefähr 60 cm Länge und klebe ihn einfach zusammen, zu einer Schleife.

Doch vor dem zusammenkleben – und das ist das Entscheidende – gibt man dem Papierstreifen eine Drehung von 180 Grad. Danach wird das Band in der Mitte entzweigeschnitten und was kommt dabei heraus? Natürlich zwei gleich lange Streifen? Nein! Das unglaubliche Ergebnis ist EINE einzige Schleife, dazu von doppelter Länge! - Das Faszinierende ist die Einfachheit des Experiments. Jeder kann es jederzeit ohne grossen Aufwand durchführen und ohne irgendwelche physikalischen Kenntnisse. Trotzdem macht das überraschende Ergebnis immer wieder sprachlos. Beschrieben wurde das Phänomen erstmals 1858 durch den Göttinger Mathematiker und Physiker August Möbius. Seither haben sich unzählige Wissenschaftler für dessen Erklärung die Zähne ausgebissen. Doch vor einigen Jahren einigte man sich auf eine «Erklärung», die in Wirklichkeit aber gar keine ist. Man stellte zu diesem Zweck haarsträubende physikalisch-mathematische Formeln auf und argumentierte, das Möbiusband sei eine «nicht-orientierbare Mannigfaltigkeit...» Alles klar?

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