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«Dem Menschen sind in seiner Vorstellung keine Grenzen
 
gesetzt ausser denen, die er sich selbst setzt
 
Richard F. Estermann

Die geheimnisvolle Möbiusschleife

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Portrait Richard Estermann

Schon in der Jugendzeit faszinierte mich die Möbiusschleife, dieses unglaubliche Phänomen mit dem verblüffenden Ergebnis. Auch in meinen unzähligen Kursen und Workshops praktizierten wir das erstaunliche Experiment immer wieder. Die Durchführung ist mehr als simpel: Man nehme einen Papierstreifen von ungefähr 60 cm Länge und klebe ihn einfach zusammen, zu einer Schleife.

Doch vor dem zusammenkleben – und das ist das Entscheidende – gibt man dem Papierstreifen eine Drehung von 180 Grad. Danach wird das Band in der Mitte entzweigeschnitten und was kommt dabei heraus? Natürlich zwei gleich lange Streifen? Nein! Das unglaubliche Ergebnis ist EINE einzige Schleife, dazu von doppelter Länge! - Das Faszinierende ist die Einfachheit des Experiments. Jeder kann es jederzeit ohne grossen Aufwand durchführen und ohne irgendwelche physikalischen Kenntnisse. Trotzdem macht das überraschende Ergebnis immer wieder sprachlos. Beschrieben wurde das Phänomen erstmals 1858 durch den Göttinger Mathematiker und Physiker August Möbius. Seither haben sich unzählige Wissenschaftler für dessen Erklärung die Zähne ausgebissen. Doch vor einigen Jahren einigte man sich auf eine «Erklärung», die in Wirklichkeit aber gar keine ist. Man stellte zu diesem Zweck haarsträubende physikalisch-mathematische Formeln auf und argumentierte, das Möbiusband sei eine «nicht-orientierbare Mannigfaltigkeit...» Alles klar?

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Die guten Vorsätze fürs neue Jahr...

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Portrait Richard Estermann

1. Januar: Ein neues Jahr beginnt – ein neuer Lebensabschnitt. Und ein guter Zeitpunkt, um Vorsätze zu fassen: Weniger Alkohol, weniger rauchen, Körpergewicht reduzieren, mehr Bewegung. Doch wir unterschätzen dabei unsere Gewohnheiten, aber auch die Trägheit und Bequemlichkeit des menschlichen Wesens. Das Resultat: Kaum hat das neue Jahr begonnen, bewegen wir uns wieder im alten «Fahrwasser» und die bekannten Gewohnheiten haben uns wieder fest im Griff...

Warum bleibt sich immer alles gleich, warum ändert sich nichts im neuen Jahr? Wir müssen uns umgekehrt fragen: Warum soll sich ausgerechnet am 1. Januar alles ändern? Wenn wir etwas Bestimmtes ändern oder etwas Neues beginnen möchten, sollten wir sofort handeln. Auch während des Jahres, denn jeder Wunsch nach einer Veränderung verblasst oft schneller, als uns lieb ist! Dazu muss für eine Änderung immer eine echte Motivation vorhanden sein. Diese ist erfahrungsgemäss nach einem negativen Ereignis oder Erlebnis am grössten. Wenn wir z.B. das Rauchen aufgeben möchten, nutzen wir am besten die Chance nach einer gesundheitlichen Krise! Dann ist die Motivation, dem blauen Dunst zu entsagen am Grössten. Aber denken wir daran: Nichts ist so schwer, wie festgefahrene Gewohnheiten zu ändern!

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Die Macht der Vorstellung!

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Portrait Richard Estermann

Anfang der 80er- Jahre hatte ich das Privileg, den deutschen Arzt und Abenteurer Dr. med. Hannes Lindemann persönlich kennen zu lernen. Ich erinnere mich an einen sehr einfachen, bescheidenen, aber hochgebildeten und weitgereisten Mann. Weltbekannt wurde Lindemann, als er 1955 als erster Mensch überhaupt, allein in einem primitiven Einbaum in 72 Tagen den Atlantik überquerte. Ein Jahr später schaffte er es nochmals in einem Faltboot und beschrieb die Erlebnisse in seinem Buch: „Allein über den Ozean“. Grundlage für diese und andere sensationellen Erfolge war eine intensive, mentale Vorbereitung auf das Abenteuer. Dazu verwendete er auf der Überfahrt spezielle Suggestionen und arbeitete mit Autogenem Training, als dessen Pionier er bis heute gilt. Dank seiner grossen Popularität half er der Methode definitiv zum Durchbruch. Das Ziel von Dr. Lindemann war immer, an die physische und psychische Grenze des Machbaren zu gehen.

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Sind Träume nur Schäume?

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Portrait Richard Estermann

Haben Sie sich auch schon gefragt, was wohl hinter der Manifestation eines Traumes steckt? Grundsätzlich sind Träume, der Spiegel unserer Seele. Sie zeigen, was uns bewusst oder unbewusst beschäftigt. Ob Träume uns oft sogar etwas sagen wollen? Ja, ein Traum kann unbewusste Informationen – in einer speziellen Symbolsprache - in unser Bewusstsein transportieren und man erfährt so einiges über sich selbst!

In den meisten Fällen ist es so, dass ein Traum Inhalte täglicher Erlebnisse verarbeitet. Besonders deutlich wird dies, wenn wir kurz vor dem Zubettgehen noch einen speziellen Film konsumieren. Inhalte davon, welche uns emotionell beschäftigen oder ein aufwühlendes Buch, welches wir mit ins Bett nehmen, zeigen sich nachts im Traum. Träume sind für uns immer real! Es gibt schöne und angenehme Träume. Solche die uns nachdenklich stimmen aber auch bedrohliche und Angst einflössende Albträume, mit negativen Emotionen. Es gibt Wunschträume und selten auch Wahrträume.

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Was war vor dem Urknall?

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Portrait Richard Estermann

Betrachten wir einmal in einer klaren Sommernacht den Sternenhimmel. Friedlich blinken die bekannten und vertrauten Sternbilder zu uns herab: Grosser und kleiner Wagen, Cassiopeia, die Plejaden ...

Die Milchstrasse zieht sich als auffallend helles Band über den gesamten Horizont. Doch der Eindruck täuscht. Was sich über uns im Kosmos abspielt, ist ganz einfach unvorstellbar: Pulsare, Quasare, rote Riesen, schwarze Löcher... Wir werden hier mit Dimensionen, Distanzen und Geschwindigkeiten konfrontiert, die unser Vorstellungsvermögen bei weitem übersteigen. Nur ein Beispiel: Die «Andromeda- Galaxis» mit einem Durchmesser von 110'000 Lichtjahren, beinhaltet über eine Billion Sterne und ist mehr als 2,5 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Obwohl das Licht dieser Galaxie sich mit 300'000 Kilometer pro Sekunde fortbewegt braucht es über 2,5 Millionen Jahre, bis es endlich unsere Erde erreicht!

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